Nun jauchzet all, ihr Frommen Lyrics

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Lyrics to Nun jauchzet all, ihr Frommen
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Nun jauchzet all, ihr Frommen,

In dieser Gnadenzeit,

Weil unser Heil ist kommen,

Der Herr der Herrlichkeit,

Zwar ohne stolze Pracht,

Doch mächtig zu verheeren

Und gänzlich zu zerstören

Des Teufels Reich und Macht.



2. Er kommt zu uns geritten

Auf einem Eselein

Und stellt sich in die Mitten

Für uns zum Opfer ein.

Er bringt kein zeitlich Gut,

Er will allein erwerben

Durch seinen Tod und Sterben,

Was ewig währen thut.



3. Kein Scepter, keine Krone

Sucht er auf dieser Welt,

Im hohen Himmelsthrone

Ist ihm sein Reich bestellt.

Er will hie seine Macht

Und Majestät verhüllen,

Bis er des Vaters Willen

Im Leiden hat vollbracht.



4. Ihr großen Potentaten,

Nehmt diesen König an,

Wenn ihr euch wollet raten

Und gehn die rechte Bahn,

Die zu dem Himmel führt.

Sonst, wo ihr ihn verachtet

Und nur nach Hoheit trachtet,

Euch Gottes Zoren rührt.



5. Ihr Armen und Elenden

In dieser bösen Zeit,

Die ihr an allen Enden

Müßt haben Angst und Leid,

Seid dennoch wohlgemut.

Laßt eure Lieder klingen,

Und thut dem König singen,

Der ist eur höchstes Gut.



6. Er wird nun bald erscheinen

In seiner Herrlichkeit

Und all eur Klag und Weinen

Verwandelen in Freud.

Er ist, der helfen kann,

Halt eure Lampen fertig,

Und seid stets sein gewärtig,

Er ist schon auf der Bahn.
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