A Kloans Herz Lyrics

Hans Söllner

Genug

Lyrics to A Kloans Herz
Sie hod ian Noma in a kloans Herzal eini g’schribn,
ganz roud, ganz dick und ganz klar.
Donn hod‘s des Blattl g’numma und hod‘s eam in sei Bett eini g’legt,
oba er, war nimma do.

Es hod nu g’rocha noch eam und sei Bett war nu war
und sie hod bloß wieda moi dramt von eam.
Und dann streichlt‘s nu über die Stell wos g‘labt hod das a vorhin nu war
und ganz leise fangt‘s o zu rean.

Ihre Tränen versickern auf ihra Haut,
ihr schluchzen is fast ned zum hean.
Alle 24 Stund‘n verlierts den selben Kampf,
es wird nie mehr heller für sie wean.

Sie versucht no, dass’n zeichnet aber sie konn sie ned
erinnern an seine schena Aug’n.
Seine Worte gehen unter, Schmerzn de bleim
und dann deckt sie sie zua mid iam Traum.

Und do laft‘s eam entgeg‘n mit offene Arm
Und sie sagt du darfst nie wieder gehen.
Damits endlich amoi so richtig schlaffn konn,
dann duads Aufwach‘n ned aso weh.

Leise sickert die Zährlichkeit, stad verrinnt die Zeit,
leise geht wer mir ihr durch an Woid.
Leise heads oana rean und er fragt was hat,
leise sagts eam, ihra is koid.

Leise sogt‘s eam, dass wart aber koana kimmt,
leise fragt‘s oba schlafft bei ihra im Bett.
Und sie traut si ned ummi g‘longa zu eam, sie hod a so Angst,
wenns o’glangt isa glei wieda weg.

So vergengan die Tag und langsam werds a Jahr
und jeden Tag machts sie sie für eam schick.
Zeichnet oiwei wieda a Herz und sie schreibt ian schena Nom,
ganz roud und ganz klar und ganz dick.

Koa Lärm, koa Stimm und koa Mond nimmt mehr zua,
koa Wind und koa Wetter und koana hod Zeit.
So oft hods’n scho g’frogt und sie hod oiwei blos g’merkt,
dass‘a ihra die Wahrheit einfach verschweigt.

Dass nu oiwei mecht, dass‘a zurug kimmt zu ihr,
sie woas bloß seine Aug‘n warn so blau.
Und des Herz war ned groß, oba Ihra hods g’langt,
es war Ihr‘s, mera hod’s gor ned braucht.

Und do laft‘s eam entgegn mit offene Arm
und sie eam sagt du darfst nie wieder gehen.
Damit‘s endlich amoi, endlich amoi so richtig schlaffa konn,
dann duads Aufwachn ned aso weh.

Da geht a Sonn auf in am Gartn und a Jeda konns seg’n,
a ea sigt’s und er woas sie sigt’s a.
Sie loant an da Maua und wenns eini geht ins Haus,
hod mas g’fui sie is überhaupt ned do.

Sie wollt niea jemand sein und sie wollt niea jemand wean,
sie wollt niea um was bettl‘n oda frag’n.
Sie wollt bloß, dass‘a woas, dass dahoam sitzt und wart,
aber ehr kann ihra die Wohreit einfach ned sog’n.

Sie hod ian Noma, in a kloans Herz eini g’schribn,
ganz roud, ganz dick und ganz klar.
Donn hod‘s des Blattl g’numma und hods eam in sei Bett eini g’legt,
Oba er, war ned do.
Oba er, war ned do.


(Dank an Max für den Text)
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